Pressespiegel

Seit dem ersten Auftritt begleitete natürlich die lokale Presse den Weg der Theatergruppe. An dieser Stelle finden Sie kleine Auszüge aus Zeitungsartikeln und Bilder von der Arbeit „hinter den Vorstellungen“, die den harten Weg zu diesem Lob dokumentieren.

Masquerade
23.02.2022 Saarbrücker Zeitung
Am 1. April ist Premiere, aber alle sind noch ganz gelassen. Ein Probenbesuch bei Titania Völklingen. Die neue Produktion „Masquerade“ des Theaters bringt tanzend und rezitierend Klassiker in Bezug zu aktuellen Themen.
Von. Von Anja Kernig

Auf der Bühne geht es gerade mit den Besen durch. Wie von Sinnen brechen sie mal links, mal rechts aus, schlagen Haken und geben Gas, so dass Doris Prieto-Fernandez und Ingrid Korb hinten dran Mühe haben, ihrer Herr zu werden. Derweil rühren Inge Fries und Rita Beyer auf einem kleinen Podest vor der Bühne mit einem unsichtbaren Löffel im imaginären Kessel und deklamieren den Zauberlehrling von Altmeister Goethe.

Es ist Montagabend, Ensembleprobe der Titania Völklingen. Obwohl das neue Stück „Masquerade“ der Laiengruppe schon bald – am 1. April – Premiere feiert, wirken alle tiefenentspannt. Außergewöhnliche, ambitionierte Produktionen schrecken die Damen und Herren offensichtlich wenig, sondern lassen sie vielmehr zu Höchstleistungen auflaufen.

Was ist so besonders an „Masquerade“? „Auftritte des Bewegungstheaters wechseln sich mit Rezitationen ab“, erklärt Jürgen Reitz, der mit Ingrid Korb für Inszenierung und Choreographie verantwortlich zeichnet. Das Tanzensemble mit Darstellerinnen im Alter von Mitte 20 bis Mitte 70 greift in seinen Szenarien verschiedene Textpassagen auf. Musikalisch bedient man sich dazu mehrerer Sparten: angefangen von klassischer Musik (Johann Strauß, Verdi) über Chanson (Milva, Zaz) bis hin zu Pop (Penny McLean).

Bewegungstheater besitzt durchaus eine gewisse Tradition bei Titania. Alle Jubeljahre schwingt man das Tanzbein vor Publikum, mindestens vier Produktionen dieser Art hat es schon gegeben. „Es war mal wieder an der Zeit.“

Das neue Stück besteht aus zwei Teilen. Im ersten geht es um mal traurige, mal amüsante Situationen des Miteinanders in schwierigen Zeiten. Rezitiert werden Auszüge aus dem „Decamerone“, einer Sammlung von 100 Novellen, geschrieben im 14. Jahrhundert von Giovanni Boccaccio. Die Rahmenhandlung schildert die Flucht zehn junger Leute aus Florenz. Um der Pest zu entgehen, halten sie sich zehn Tage auf dem Land auf und erzählen sich in dieser Zeit Geschichten teils ernsten, besinnlichen und lehrhaften, teils frivolen, erotischen Inhalts.

„Wir haben versucht, unterschiedliche Situationen aus dem Decamarone mit unseren Erfahrungen der letzten zwei Jahre unter Pandemiebedingungen in Verbindung zu bringen“, sagt Reiz. Dabei verkneift sich die Truppe jedes Überdramatisieren, der Ton bleibt locker leicht, gewürzt „mit einem Schuss Ironie“.

Teil zwei ist nicht minder aktuell. Basierend auf Edgar Allan Poes Erzählung „Die Maske des roten Todes“, verfügt er zudem über ein gewisses Grusel-Potenzial. „Ein selbstherrlicher Fürst denkt, niemand kann mir was anhaben. Doch am Ende erliegt auch er der Seuche“; zu Lebzeiten Poes grassierte die Cholera.

Als dankbar erweist sich das Setting mit Schloss und Maskenball: „Wir zeigen höfisches Leben mit allerlei Lustbarkeiten“, getanzt wird unter anderem ein Menuett. Gern würde Reiz wieder Schwarzlicht einsetzen, doch das funktioniert nur bei absoluter Dunkelheit. „Wir probieren das noch aus.“

Hier und heute steht die Supermarkt-Szene auf der Agenda, wieder rein pantomimisch: Käuferinnen schieben im Akkord ihre Einkaufswagen durch die Regalreihen und bestücken sie mit Waren. So weit, so mechanisch. Plötzlich niest jemand. Panik macht sich breit. Die Kassiererin kommt angestürmt und besprüht alle ausgiebig mit Desinfektionsmittel, wobei jede die erste sein will. Dann wird gerieben und gerubbelt, als
ob es kein Morgen gäbe.

In der anschließenden Besprechung zeigt sich Reiz ganz zufrieden. Nur Rita ist „zu dicht aufgefahren“. Und die Desinfektionsszene sei ein bisschen langatmig geraten. Der Regisseur grübelt, wie er die „amorphe Situation“ aufpeppen könnte. „Wäre es eine Möglichkeit, dass ihr alle gleichzeitig das gleiche Körperteil bearbeitet. Synchron und sehr ausgestellt, nicht so klein klein.“ Die Damen nicken.

Offline-Banking
22.01.2018 Saarbrücker Zeitung
Völklingen. Klischees in Komik verwandeln: Darin zeigten sich die Laienschauspieler vom Titania-Theater als Könner in ihrem neuen Stück „Offline-Banking“. Von Walter Faas

Einer Bank kann man vieles  anvertrauen. Es sei denn, es handelt sich um ein Geldinstitut – dann Vorsicht! Frech, vorlaut, unverblümt, gerne auch makaber, widmet sich das „Lachwerk Titania Völklingen“ dem Thema. Im Mittelpunkt: die schlichte Holzbank.Aus der kann man was machen“, müssen sich die Titania-Laienspieler gedacht haben. Und ihnen fiel schon viel ein! Ob Online-Banking, Samenbank, Bank fürs Leben, Bank fürs Lieben, Bank mit Minuszinsen – selten wirkten Klischees lustiger als am Freitag bei der Premiere.

Wie Perlen an einer Kette reihen die Titanias einen Sketch an den anderen. Sie klimpern auf der Ukulele, blasen auf der Blockflöte, singen Tränenlieder, schmettern Marlene Dietrich-, Zarah Leander- oder Trude Herr-Schlager, rezitieren Vierzeiler, sind Dada. „Der schönste Platz, den ich auf Erden hab’, das ist die Rasenbank am Elterngrab“, seufzt der Chor in bester Tränenlieder-Manier.Und diese unscheinbare Bank, was hat sie nicht alles gesehen? Liebespaare, Dichter, Denker, fesche Frauen, begnadete Phrasendrescher – des Lebens pralles Füllhorn sozusagen gibt sich hier ein Stelldichein. Da plappert der Fred, der allseits unbekannte  Dichter, Philosoph, Liedermacher, mit Leichenbittermiene über „Leise Hühner“ oder das bewusstseinserweiternde Vergehen der Zeit an leeren Busbahnhöfen im tiefen Pfälzer Wald. Eine „wär’ so gern  vulgär, wenigstens temporär“, die andere wartet darauf, „dass einmal ein Wunder geschieht“ und also Kollagen als Anti-Aging-Salbe  alle Falten wegzaubert. Die Bank hört’s, schweigt, macht Platz für die vorwitzige Postbotin, die, zum zweiten Frühstück,  gerne das Briefgeheimnis  verletzt und also Pfarrers Sexgeheimnisse laut vorliest. Schon rasen Notarzt und Patient Maier vorbei, im Stil von Goethes „Erlkönig“, mit dem Fazit: „Der Maier, der lebt, der Notarzt ist tot.“

Ein rostiger Ritter sinkt ins feuchte Grab, wird von der Nixe gerettet. Die geht aber fremd mit einem Hecht und   gebiert  einen Bankert („das Wort Banker kommt daher!“). Traurige Geschichte, aber auf der titelgebenden Bank kann das Kleine zumindest gut geschockelt werden. Derweil Fred ein weiteres Nonsensgedicht („Es trägt den Titel ‚Ohne Titel’ – manchmal fällt mir sowas ein!“) zum Besten gibt. Hoher Unterhaltungswert!

Menschen-Märchen-Moritaten
23.5.2017 Saarbrücker Zeitung

Wenn im kleinen Theater im Alten Völklinger Bahnhof das Licht ausgeht, Regisseur, Ideengeber und Impresario Jürgen Reitz eigenhändig den Vorhang zur Seite schiebt, kommen sie heraus aus ihren Verstecken. Sieben skurrile Typen, sechs Frauen, ein männliches Wesen. Kehren dem Publikum den Rücken zu, starren auf die elektronische Nummernanzeige, sperrig gesagt handelt es sich um eine Personenaufrufanlage, stellen sich aufs wortlose Warten ein. Nix wie raus mit dem Handy und ins digitale Paradies abdriften – das wäre jetzt der Normalfall bei gefühlten 85 Prozent der Leute, in der Bahn, beim Doktor, sogar auf der Straße.

Hier nicht. Die Zahl Tausendundeins flimmert auf. Wie stimmig! Zwei Punks springen auf, drehen am Leierkasten, singen „Die Moritat von Mackie Messer“, frei angereichert durch Brüder-Grimm-Figuren. „Dass doo woor jeddsd moo gons was onneres!“, befinden die Mitspieler. Der Beginn eines schaurig-schönen Moritatenabends mit Tränenliedern aus der Küche ist gemacht. Makabres fördert das Titania-Team zu Tage, wie etwa im „Tantenmörder“ von Frank Wedekind: „Das Geld war schwer zu tragen, die Tante viel schwerer noch.“ Unglaubliches ereignete sich anno dunnemals in Wiebelskirchen an der Saar, die grauselige Bluttat beim Pfarrersmord durch einen Gardeleutnant aus Berlin. Gier, Glück, Geld, Gold, ein sorgenfreies Leben, treibt die Protagonisten des beinahe atemlosen Spiels auf der Titaniabühne um, das ungefähr so lange dauert wie ein Fußballspiel mit Verlängerung. Nur viel spannender, möchte man hinzufügen. Auf die Idee, mit Entsetzen Scherz zu treiben, durch uralte Schauerballaden, Bänkelgesänge, bittersüße Gedichte und Geschichten, kann nur Jürgen Reitz kommen. Sein Titania-Ensemble setzt die gewollte Tragikomik wunderbar um. Dem Publikum bleibt der Reiz vergessen geglaubter Erzählromantik Marke „Asbach Uralt“. Hier und da spürt man Gänsehaut. Die Begeisterung im Publikum ist groß.

In der Premiere wirkten mit: Rainer Müller, Heidi Müller, Hilde Mottweiler, Hilde Westrich, Kristin Hasper, Petra Beck, Mary Fey-Kaiser. Im Programmzettel sind weiter erwähnt: „Manuel Krass hat die originale Leierkastenmusik gemacht. Marion Runko bastelte den bombastischen Leierkasten. Mary sorgte sich um Essen und Trinken. Petra malte all die schönen Bilder. Rainer hat den Computer gefüttert. Jürgen Reitz führte Regie.“

Pension Schöller uff saarländisch
19.02.2017 Saarbrücker Zeitung
In dieser Pension checken vor allem „Saarlänner” ein

Völklinger Theatergruppe Titania unterhält mit ihrer eigenen Version des Komödien-Klassikers „Pension Schöller”. Von Walter Faas
Die Grenze zwischen Wahnsinn und Normalität ist fließend. Keiner erfährt das besser als Philipp Klapproth. Klapproth ist eine Theaterfigur, Spießer, Sucher, Gaffer, will Ausgefallenes hautnah erleben. Quartiert sich in einer vermeintlichen Irrenanstalt ein, die in Wirklichkeit eine stinknormale Pension ist. Erlebt Haarsträubendes. Soweit der Plot der Komödie „Pension Schöller”, die seit der Uraufführung 1890 in Berlin an deutschen Bühnen rauf und runter gespielt wird. Zu Recht, wenn man Klamauk mag und unbeschwert lachen will.

Die Uraufführung der allerersten saarländischen Fassung gab’s am Freitag im ausverkauften Titania-Bahnhof Völklingen, und die kam gut an. Regisseur Jürgen Reitz hat den „Schöller” überarbeitet und, weil selbst kein „Saarlänner”, seinen Schauspielern die Übersetzung überlassen. Die palavern sich munter, mal rhein-, mal moselfränkisch, durchs Stück, durch „Meisch und Deisch”, „Lu mo loo” oder „Dabba dummel disch!”.
In dieser feinen Pension hat jeder einen an der Waffel, ob exzentrischer Weltenbummler, naive Schriftstellerin, Over-protection-Mother oder der Möchtegern-Mime, der trotz „Sprachfehner” mit Inbrunst Othenno, King Near oder Friedrich Schinners „Wannenstein” zitiert, bis ihm eine „Fniege in den Hans fniegt”. Kein einziges L wutscht ihm durch, eine beachtliche Leistung. Bizarre Situationen bringen Gaffer Klapproth in den Schwitzkasten, bis er am Ende vor lauter Erklärungsnot selbst nicht mehr weiß: „Bin isch jeddsd bekloppd oda sinns die onneren?”

Es spricht fürs Titania-Theater Völklingen (ein Projekt, das vor 14 Jahren aus einem VHS-Programm entstand und seither die Kulturszene auch mit ernsten Stücken bereichert), dass es das Stück nicht unnötig aufbläht, sondern temporeich als Dreiakter mit kurzer Pause inszeniert. Bis zum guten Ende, versteht sich, bahnt sich doch eine Dreifachhochzeit an, weil: „Ich bin verliebt wie eine Eintagsfliege kurz vor der Abenddämmerung”. Oder: „Er iss joo eischendlich gons normal. Unn droddsdem gedda heirade”. Aha!

Bei der Uraufführung wirkten mit: Inge Anne, Jennifer May, Sabrina Heckmann, Katja Albert, Rita Beyer, Christelle Schneider, Ralf Westermann, Holger Mayer, Peter Hahn, Kai von Schenck, Erwin Irmisch und Matthis Löw.

Hinter den Vorstellungen

Das Stück „Abi 68“ ist hinreißend gespielt, weil elf Frauen (es handelt sich schließlich um ein Mädchengymnasium), ein schnodderiger Wirt und zwei chaotische Schlingel alles in die Waagschale werfen, was gutes Amateurtheater ausmacht. Die Requisite, Gelsenkirchener Barock mit Hirsch am Bergsee, wirkt bieder. Nicht so die Mode, die ist peppig, frech, sexy. Spannende Lebensläufe. Hier kommen Frauen zusammen, gestandene Persönlichkeiten, die gerne Klartext reden und vor Lebensfreude sprühen. Solistische Beiträge in Form französischer Chansons, deutscher Schmachtfetzen und Beatles-Songs runden den schönen Theaterabend ebenso ab wie ein Quiz mit Zeitfragen, bei dem das Publikum einbezogen wird.

Doch als die skurrile Verwechslungsgeschichte dann ihren Lauf nimmt, wirkt die Gruppe so homogen und locker, als spielte sie dieses Stück nicht zum fünften, sondern zum 50. Mal. Diese Routine aber zeigt sich erfreulicherweise nur in der Sicherheit des Textes und im Ablauf. Ansonsten spielen die neun Titanier neunzig Minuten lang frisch und lebendig, dass man sie gar nicht als „Laiendarsteller“ wahrnimmt. Da ist nichts Hölzernes, nichts Übertriebenes, das Stück fleßt wie soeben neu improvisiert.

„Jeder Mann hat etwas Höheres als das Weib, wenn er wieder nüchtern ist.“ Starken Beziehungsstoff bot das Theater Titania Völklingen in seiner jüngsten Premiere. Die Komödie „Don Juan und die Liebe zur Geometrie“ in fünf Akten von Max Frisch dreht sich um massenhaft verführte Frauen, erdolchte Männer, die Suche nach wissenschaftlicher Wahrheit und die Freiheit (des Mannes) von allen sozialen Bindungen. „Erleben Sie großes Welttheater in unserer kleinen Hütte!“, kündigte Regisseur Jürgen Reitz an. Klein ist der Spielsaal im alten Völklinger Bahnhof wohl, sparsam eingesetzt werden die Requistien, doch die Spielfreude der Titania-Mannschaft ist umwerfend. Selten hat man bei Titania so viele herrliche Kostüme gesehen, eine Augenweide. Starker Stoff, hinreißend gespielt vom Titania-Ensemble, dem Tragik und Witz des „Don Juan“ zur Steilvorlage für unterhaltsames Zweistunden-Theater werden. Kein Charakter wirkt fehl besetzt: Schauspiel-Kurzweil in seiner besten Form. Das ist umso bemerkenswerter, als hier ausschließlich Laien-Schauspieler am Werk sind.

Hinter den Vorstellungen

Reitz spielt mit Laien, er hat bei der Völklinger Volkshochschule die Theatergruppe Titania aufgebaut. Da er Profi ist und bei den Proben mit anderen Profis – etwa der Musikpädagogin Anne-Marie Heißner und dem Musikstudenten Manuel Krass – zusammenarbeitet, spielt Titania in einer höheren Liga als andere Amateurtheater.

Da war nicht nur kein Hänger, kein Stolperer drin, auch keine Langeweile oder über triebene Kalauerei. Da war zusätzlich noch spontaner Genuss zu spüren, und zwar bei allen, ohne dass jemand sich dabei extra in den Vordergrund spielen wollte.

Der knackige Lametta-Abend dauert nur knapp eine Stunde. Aber der Ablauf ist rasant, eine Szene jagt die andere. Die Zuschauer kamen aus dem Lachen nicht heraus, applaudierten begeistert und feierten nach dem Stück gemeinsam mit den Darstellern ausgiebig den Premieren-Erfolg.

Die Darsteller spielen sich die Seele aus dem Leib. Das Publikum reckt die Hälse, um auf der niedrigen Bühne nichts zu verpassen – und spendet am Ende prasselnden Applaus. „Die Leistung der Schauspieler ist enorm.“

Hinter den Vorstellungen

Bombige Stimmung, freche Texte, motivierte Schauspieler: Die Laientheater-Gruppe Titania traf mit ihrem Stück „Calling Elvis“ den Nerv der Zuschauer im Völklinger Alten Bahnhof. Und mit diesem Stück zeigen die Schauspieler deutlich, dass sie den Begriff Theater spätestens jetzt für sich in Anspruch nehmen können.

Zu keiner Zeit ließ das Ensemble Langeweile aufkommen, denn selbst die Übergänge zwischen den 35 Einzelstücken waren so durchdacht inszeniert, dass sogar der Umbau der Requisiten eine Performance für sich darstellte.

Mit dem Musical „Linie 1“ könnte die Völklinger Theatergruppe Titania glatt in die Profiliga aufsteigen. Zeigt sie doch mit dieser Revue, dass sie viel mehr kann, als man normalerweise von Amateuren erwartet. Mit tollen Choreografien und halsbrecherischen Treppenstürzen, mit Tanz, Gesang und schauspielerischen Glanzleistungen überzeugten die Akteure am Samstag das Premierenpublikum im Alten Bahnhof Völklingen.